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Pressemeldungen

Begrüßung C. Germer: 10 Jahre Dietzenbacher Tafel

Dietzenbach, 5.6.2015

Zu allererst allen Gästen ein herzliches Willkommen. Wir haben unter uns Freunde, Förderer – große und kleine – ehrenamtlich engagierte und sonstige Unterstützer der Tafelidee.

Nun ist Dietzenbach ja – wie in vielen Dingen – etwas ganz besonderes. Wir, d.h. die Vereinsmitglieder, die diesen Verein tragen, haben uns überlegt, ob wir diese 10 Jahre einfach an uns vorbeigehen lassen, oder vielleicht doch ein bisschen feiern.
Da wir nun aber eigentlich ganz stolz sind, auf die Organisation, die wir im Laufe der Jahre aufgebaut haben, haben wir uns für die Feier entschieden.

Wie die meisten von Ihnen wissen, ist diese Tafel aus der Ökumene in Dietzenbach (alle Kirchenvorstände waren beteiligt) und dem Runden Tisch für ein humanes Miteinander, damals unter der Leitung des Stadtverordnetenvorstehers Peter Gussmann, vertreten durch Kornelia Butterweck, entstanden.

Herr Pfarrer Ludwig, über dessen Kommen ich mich heute ganz besonders freue, hat inseiner Gemeinde der Tafel ein Dach gegeben und nun musste nur noch ein Verein gegründet werden. Bald hatten sich genügend Mitglieder gefunden und mir wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, diese Organisation aufzubauen. Wichtig war uns schon damals, unter den Dachverband der Bundestafel zu schlüpfen und damit den Namen „Tafel“ verwenden zu dürfen.

Wir sind stetig gewachsen, und ich sehe hier viele Mitbegründer und engagierte Helfer derersten Stunde. Besonders erwähnen möchte ich hier stellvertretend für alle Helfer, die jederan seinem Platz ganz wichtig sind, meine Kollegin Frau Magdalena Stoll, die sich vom ersten Tag an an meiner Seite voll eingebracht hat. Natürlich würde die Organisation nicht funktionieren ohne die vielen Fahrer, Sortierer, Verteiler, Küchenhelfer und nicht zu vergessen das Containerteam, die mit viel körperlichem Einsatz die Freitage im wahrsten Sinne des Wortes „stemmen“.

Alle jene von Ihnen, die sich in Vereinen engagieren, wissen, mit welchen Höhen und Tiefen Vereinsarbeit zu kämpfen hat. Wir bei der Dietzenbacher Tafel sind trotz allem ein eingeschworenes Team, das sich den Tafelgedanken zu eigen gemacht hat. „Möglichst vielen bedürftigen Menschen helfen und möglichst wenig Lebensmittel vernichten.“ Nach dieser Maxime arbeiten wir seit 10 Jahren. Wir leben von sehr kleinen Mitgliedsbeiträgen und von größeren und kleineren Spenden diverser Sponsoren. Wir bekommen keinerlei öffentlich Mittel.



Wir bezahlen keine Aufwandsentschädigung, wir arbeiten alle ehrenamtlich, obwohl wir lt. Satzung auch Mitarbeiter anstellen könnten.

2005 kamen 35 Kunden zu uns, heute sind es jeden Freitag ca. 200. Da wir viele Familien mit 5-6 Kindern haben, versorgen wir in Dietzenbach ca. 800-1.000 Menschen. Natürlich bringen wir uns mit unserer Organisation auch bei der Versorgung der hier aufgenommenenFlüchtlinge ein.

Die Tafel – ursprünglich als vorübergehende Einrichtung gedacht – ist ein fester Bestandteil der Dietzenbacher Gesellschaft und wir freuen uns sehr, dass auch die Akzeptanz bei den Bürgern der Stadt die anfängliche Skepsis verdrängt hat. In Pfarrer Barton hat Herr Ludwig einen würdigen Nachfolger gefunden, der auch ein großer Unterstützer der Dietzenbacher Tafel ist.

In diesem Sinn haben wir heute wieder alle zusammengewirkt, um – trotz normaler Lebensmittelausgabe am Vormittag – uns alle selbst ein bisschen zu feiern und uns vor allem noch einmal ausdrücklich bei allen unseren Gönnern – allen voran der Firma REWE, ohne deren Unterstützung wir keine Ausgabe durchführen könnten - zu bedanken.

Nun möchte ich noch kurz ein Grußwort des Hess. Sozialministers, Stefan Grüttner, verlesen, der gerne gekommen wäre, aber heute in Hofgeismar am Hessentag weilt.

Danach wollte Frau Heide Heß, Mitglied des Kreisausschusses des Kreises Offenbach als Vertreterin des Landrats ein paar Worte sagen, sowie unsere Stadtverordnetenvorsteherin und der Bürgermeister.

Sollte es dann noch jemanden geben, der ein Grußwort an uns richten möchte, möge er sich bitte melden.

Helfer der Dietzenbacher Tafel besuchen REWE

Ehrenamtliche Helfer der Dietzenbacher Tafel besuchen REWE
Frischelager in Raunheim

REWE hat die Helfer der Dietzenbacher Tafel am 27. August zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen. 45 Teilnehmer lauschten sehr interessiert den Ausführungen des Betriebsleiters, Eckhard Futterlieb und folgten mit großem Interesse der Führung von Reiner Unterieser, Lagerleiter für Frische, Obst und Fleisch.

Viele Fragen zur Abwicklung, Logistik, Auslieferung, Recycling der diversen Verpackungen und zum Vertrieb der Waren, die täglich in den REWE Märkten angeboten werden, konnten beantwortet werden. Die Arbeitszeiten, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in dem sehr neuen vorbildlich organisierten REWE Lager und vor allem die präzise Logistik der Anlieferung und Abholung der Waren hat die Teilnehmer sehr beeindruckt.

Niemand, der seinen normalen Einkauf in einem REWE Markt tätigt, kann sich vorstellen, wie so ein großes Lager funktioniert mit 137 Laderampen, 46.700 qm Lagerfläche und 250 LKW Bewegungen täglich. Wer denkt an Disponenten im Tiefkühllager bei 24° Minus an ihrem Arbeitsplatz bei einer normalen 8 Stunden-Schicht mit normalen gesetzlich vorgegebenen Pausen für die Mitarbeiter, wenn er sein Tiefkühlprodukt aus der Truhe nimmt. Die Tafelhelfer durften einen kurzen Eindruck in diesem Arbeitsbereich gewinnen und waren froh, wieder zu normalen Temperaturen zurückzukehren und sich mit einer Tasse heißem Kaffee zu stärken.

Alle Teilnehmer der Betriebsbesichtigung waren äußerst beeindruckt und lobten auch das große Engagement der REWE Group für die Tafelbewegung. Die Dietzenbacher Tafel versorgt jede Woche ca. 200 Abholer, was mit den Familienmitgliedern umgerechnet ca. 1.000 Personen bedeutet. Ohne die Unterstützung aus dem REWE Zentrallager, wäre dieses wichtige soziale Engagement nicht zu leisten.

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