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2011

Helferfest der Tafelritter ein voller Erfolg

Ein gelungenes Helferfest der „Tafel-Aktiven“ konnte dank der großzügigen Unterstützung von K.S. Gourmet Partyservice, Kiefer-Schmidt in Dietzenbach und den Tell-Schützen gefeiert werden.

Wenn auch noch einige der rüstigen Tafelritter in Urlaub waren, so ist doch eine große Anzahl unserer Einladung gefolgt, sagt uns Christel Germer, die Vorsitzende des Tafelvereins, und bedankt sich auch bei Ihren Vorstandskollegen die bei der Organisation beteiligt waren.

Bei sommerlichen Temperaturen musste auf dem Hof der Tellschützen ein Schattenplätzchen gesucht werden, um den Nachmittag so richtig zu genießen.

Endlich hatten wir auch ein bisschen Zeit miteinander zu schwätzen …wie man auf dem Foto sehen kann. Tolles Wetter, gute Stimmung – ein gelungenes Fest.

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2009

8.März 2009

Reise nach Berlin
Uta Zapf – selbst Gründungsmitglied der Dietzenbacher Tafel – hat eine Gruppe der ehrenamtlichen Helfer nach Berlin eingeladen. Es sollte ein Dankeschön für den unentgeltlichen Einsatz dieser Menschen bei der Tafel sein.
Die Mitreisenden waren überwältigt von der Fülle der politischen Informationen über die deutsche Geschichte während des dritten Reiches und der Diktatur während der Teilung des Landes.
Die aktuelle Politik wurde durch einen Besuch einer Plenarsitzung im deutschen Bundestag und einen Besuch im Arbeitsministerium beleuchtet.
Nachdem der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus Lippold bereits im Oktober vergangenen Jahres eine Gruppe dieses Vereins nach Berlin eingeladen hatte, wurde durch diese Reise nochmals die nicht immer einfache ehrenamtliche Arbeit honoriert, sagt uns Christel Germer, die Vorsitzende der Dietzenbacher Tafel, und bedankt sich nochmals ganz ausdrücklich bei den beiden Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises.

/ 07.2009

/ 07.2009

/ 02.2009

2008

Offenbach Post vom 6. Mai 2008

"Tafel für Bedürftige muss expandieren

Privater Partner des Kreises stiftete zweiten Container für Lagerung von Lebensmittel / 150 Menschen nutzen Angebot
Dietzenbach (kd) • Von einst 35 auf heute 150 ist die Zahl der Bedürftigen gestiegen, welche die ehrenamtlichen Helfer der Dietzenbacher Tafel wöchentlich versorgen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Platz, den die Tafel zur Lagerung der Lebensmittel benötigt. Ein zweiter Container auf dem Grundstück der Ernst-Reuter-Schule an der grenze zur Pfarrgemeinde wird in Zukunft für Abhilfe sorgen.
Gestiftet hat den Container, wie schon den ersten im Jahr 2006, die SKE Schul-Facility-Management GmbH, privater Partner des Kreises Offenbach. Deren Geschäftsführer Michael Oestemer hat den Lagerraum gestern zusammen mit der Ersten Kreisbeigeordneten Claudia Jäger offiziell an die Dietzenbacher Tafel um Vorsitzende Christel Germer übergeben. Die SKE hat die Kosten in Höhe von rund 7700 Euro für den Container, den Aufbau und den Stromanschluss getragen. Zusätzlich mussten der Zaun angepasst und ein paar Bäume beseitigt werden. Diese Arbeiten wurden in den Osterferien auf dem von der Schule nicht mehr benötigten Grundstück erledigt.
Die Container stehen damit auf dem Gelände, das der Kreis zur Verfügung stellt, die Türen münden auf den Platz hinter dem Gemeindezentrum von St. Martin. In den dortigen Raumen geben die Mitarbeiter der Tafel jeden Freitag Lebensmittel sowie Hygieneartikel und manchmal auch gebrauchte Kleider an bedürftige Menschen aus. Im Juni 2005 hat die Tafel ihre Pforten in der gemeinde St. Martin und wird vorläufig auch dort beheimatet bleiben. "Die katholische Kirche hat uns aufgenommen, es war der einzige Ort, wo wir Räume gekriegt haben", sagt Christel Germer. Die Zahl der bedürftigen Nutzer liegt auch daran, dass das Angebot der Tafel sich mit der Zeit herumgesprochen habe, meint Germer. Mittlerweile können nur noch Menschen aus Dietzenbach angenommem werden. 60 ehrenamtliche Helfer sind Woche für Woche im Einsatz, holen die Waren ab, sortieren sie und geben sie aus. Für weitere helfende Hände ist die Einrichtung jederzeit dankbar. Besonders für das Sortieren der Lebensmittel werden tatkräftige Mitarbeiter benötigt. Geldspenden sind ebenfalls willkommen, da die Kosten für den Transport der waren ständig steigt. Wer Interesse hat, kann sich unter Tel. 06074 / 26913 an Christel Germer wenden.
Im neuen Container lagern in Zukunft die verderblichen Lebensmittel, dort sind auch Kühlschränke untergebracht. Konserven mit Gewürzgurken, Rote Beete oder Früchten stehen in den Regalen. Es wird genau darauf geachtet, dass diese Waren vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums an die Bedürftigen ausgegeben werden, erklärt Felix von Brevern, ehrenamtlicher Helfer bei der Tafel. Im benachtbarten Lagerraum befinden sich die Hygieneartikel, etwa Toilettenpapier und Putzmittel - auch damit werden die Kunden der Tafel versorgt.

Erste Kreisbeigeordente Claudia Jäger (Mitte) und SKE-Geschäftsführer Michael Oestemer bei der Übergabe des neuen Containers an Christel Germer von der Dietzenbacher Tafel.
Foto: rz

2007

Lebensmittel lindern Sorgen

Tafel: 175 Mitglieder helfen Bedürftigen
Dietzenbach (fg) •Kommunikationszentrum und feste Größe im sozialen Leben
Ausländerbeirat zeichnet die Tafel mit dem "Völkerverständigungs-Preis" aus
Dietzenbach (cz) - Seit zweieinhalb Jahren kommen Woche für Woche von 10 bis 12 Uhr Bedürftige, um sich bei der Dietzenbacher Tafel günstig mit Lebensmitteln einzudecken. Etwa 120 Menschen, alte und jüngere, hier geborene und Migranten, suchen jeden Freitag das katholische Gemeindezentrum auf, wo sich bis zu 80 Ehren amtler über alle Konfessions- und Parteigrenzen hinweg in den Dienst der guten Sache stellen. Für ihr Engagement ist die Tafel vom Ausländerbeirat mit dem "Preis für besondere Verdienste im Sinne der Völkerverständigung" ausgezeichnet worden.
"Der Verein ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung im sozialen Leben der Kreisstadt Dietzenbach geworden", lobte Osma Mahmood vom Ausländerbeirat während einer gemeinsamen Sitzung mit der Stadtverordnetenversammlung. Sie betonte, dass die Initiative zur Gründung der Tafel seinerzeit aus einer Idee des "Runden Tisches für ein humanes Miteinander" hervorgegangen sei.
"Die rege Nachfrage nach den Angeboten der Dietzenbacher Tafel zeigt, dass es auch in einer Stadt wie Dietzenbach noch existenzielle Not gibt", sagte Osma Mahmood. Die Tafel unterscheide nicht nach Herkunft oder Religion. "Der Vorteil für die Bedürftigen liegt in einer schnellen und unbürokratischen Hilfe", hieß es in der Rede. Auch Möbel werden vermittelt und zweimal im Monat Kleider weitergereicht.
Osma Mahmood wies darauf hin, dass die Finanzierung der Tafel-Arbeit ausschließlich über Mitglieder, Sponsoren und Spender läuft. Am spendabelsten in Dietzenbach sind das Rewe-Zentrallager und die Firma Hameico. "Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Tafel jeden Tag aufs Neue decken, danke ich sehr herzlich", sagte Osma Mahmood. "Wer für andere etwas tut, bekommt auch etwas zurück, was ihn mit Begeisterung weiter bei der Sache sein lässt."
Tafel-Vorsitzende Christel Germer nahm den Preis mit Stolz entgegen. "Es zeigt, dass wir - die Tafel -, und damit meine ich alle meine Helfer und Mitglieder, ein Bindeglied in dieser Gesellschaft geworden sind." Es gehe darum, Bedürftigen über eine schwierige Zeit hinwegzuhelfen. "Wir freuen uns, wenn es uns gelingt, den einen oder anderen wieder in Brot und Arbeit zu bringen oder zu ermutigen, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und seine Tagesabläufe zu strukturieren und zu organisieren", so Germer.
Die Tafel sei ein Kommunikationszentrum geworden, in dem sich Menschen mit ähnlichen Problemen treffen und sich austauschen und sehen, dass sie mit ihren Nöten nicht alleine sind. "Wir meinen, das beste ist immer noch Hilfe zur Selbsthilfe", so Germer, die für noch mehr Mittel, Mitglieder, Spendengelder und aktive Helfer warb, um weitere Ideen verwirklichen zu können.

/ 11.2007



Offenbach Post, 20. November 2007

Kommunikationszentrum und feste Größe im sozialen Leben

Ausländerbeirat zeichnet die Tafel mit dem "Völkerverständigungs-Preis" aus
Dietzenbach (cz) • Seit zweieinhalb Jahren kommen Woche für Woche von 10 bis 12 Uhr Bedürftige, um sich bei der Dietzenbacher Tafel günstig mit Lebensmitteln einzudecken. Etwa 120 Menschen, alte und jüngere, hier geborene und Migranten, suchen jeden Freitag das katholische Gemeindezentrum auf, wo sich bis zu 80 Ehren amtler über alle Konfessions- und Parteigrenzen hinweg in den Dienst der guten Sache stellen. Für ihr Engagement ist die Tafel vom Ausländerbeirat mit dem "Preis für besondere Verdienste im Sinne der Völkerverständigung" ausgezeichnet worden.

"Der Verein ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung im sozialen Leben der Kreisstadt Dietzenbach geworden", lobte Osma Mahmood vom Ausländerbeirat während einer gemeinsamen Sitzung mit der Stadtverordnetenversammlung. Sie betonte, dass die Initiative zur Gründung der Tafel seinerzeit aus einer Idee des "Runden Tisches für ein humanes Miteinander" hervorgegangen sei.

"Die rege Nachfrage nach den Angeboten der Dietzenbacher Tafel zeigt, dass es auch in einer Stadt wie Dietzenbach noch existenzielle Not gibt", sagte Osma Mahmood. Die Tafel unterscheide nicht nach Herkunft oder Religion. "Der Vorteil für die Bedürftigen liegt in einer schnellen und unbürokratischen Hilfe", hieß es in der Rede. Auch Möbel werden vermittelt und zweimal im Monat Kleider weitergereicht.

Osma Mahmood wies darauf hin, dass die Finanzierung der Tafel-Arbeit ausschließlich über Mitglieder, Sponsoren und Spender läuft. Am spendabelsten in Dietzenbach sind das Rewe-Zentrallager und die Firma Hameico. "Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Tafel jeden Tag aufs Neue decken, danke ich sehr herzlich", sagte Osma Mahmood. "Wer für andere etwas tut, bekommt auch etwas zurück, was ihn mit Begeisterung weiter bei der Sache sein lässt."
Tafel-Vorsitzende Christel Germer nahm den Preis mit Stolz entgegen. "Es zeigt, dass wir - die Tafel -, und damit meine ich alle meine Helfer und Mitglieder, ein Bindeglied in dieser Gesellschaft geworden sind." Es gehe darum, Bedürftigen über eine schwierige Zeit hinwegzuhelfen. "Wir freuen uns, wenn es uns gelingt, den einen oder anderen wieder in Brot und Arbeit zu bringen oder zu ermutigen, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und seine Tagesabläufe zu strukturieren und zu organisieren", so Germer.

Die Tafel sei ein Kommunikationszentrum geworden, in dem sich Menschen mit ähnlichen Problemen treffen und sich austauschen und sehen, dass sie mit ihren Nöten nicht alleine sind. "Wir meinen, das beste ist immer noch Hilfe zur Selbsthilfe", so Germer, die für noch mehr Mittel, Mitglieder, Spendengelder und aktive Helfer warb, um weitere Ideen verwirklichen zu können.

2006


DREIEICH ZEITUNG
Online Service vom Juni 2006

Seit einem Jahr in Dietzenbach:
"Tafel" bedient den unteren Pol

Dietzenbach (DZ/kö) ­ Seit rund einem Jahr verwandelt sich der Saal des katholischen Gemeindezentrums an der Offenbacher Straße freitags in einen kleinen Tante-Emma-Laden. Gemüse, Obst, Backwaren, Grundnahrungsmittel wie Öl, Butter, Zucker und Salz... "Bitte zugreifen" heißt es zwischen 9.30 und 11.30 Uhr. Für eine mit Waren gefüllte Einkaufstüte verlangen die ehrenamtlich engagierten Helfer der ,,Dietzenbacher Tafel" einen Euro, sprich:
ein symbolisches Entgelt. Menschen, die sich mit Bescheinigungen des Sozialamtes als materiell bedürftig ausweisen können, dürfen den Service nutzen. Woche für Woche werden zirka 100 "Einkäufe" getätigt.
"Es hat sich ein fester Stamm gebildet. Manchmal kommen ein paar neue Gesichter hinzu und andere bleiben weg, aber viel mehr als 100 Abholer können wir mit unseren räumlichen, personellen und logistischen Möglichkeiten ohnehin nicht bedienen. Hinter den meisten Empfängern stehen Familien, so dass der Kreis der Leute, die von der Verteilung profitieren, in der Summe wohl auf drei- bis vierhundert Köpfe zu taxieren ist", erläutert Christel Germer, die
Vorsitzende des rund 160 Mitglieder zählenden "Tafel"-Vereins.
Ihr Fazit nach dem Auftaktjahr: "Ich habe den Eindruck, dass unser Angebot aus dem sozialen Sektor der Kommune gar nicht mehr wegzudenken ist."
Arbeitslose, verarmte Haushalte, Alleinerziehende, kinderreiche Familien... Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind und gleichsam den unteren Pol der sich verschärfenden Reich-Arm Spreizung bilden, machen von der Wohltätigkeitsofferte Gebrauch.
Frei nach dem Motto: ,,Ein Einkauf pro Woche, der fast zum Null tarif getätigt werden kann ­ das ist hilfreich."
Germer und ihre Mitstreiter sind froh, dass sich Supermarktketten und kleinere Einzelhändler als treue Spender von ausrangierten, aber gleichwohl qualitativ einwandfreien Waren (Beispiel: verbeul te Konservendosen) immer wieder "anzapfen" lassen und dass seit kurzem ein kleines Container-Zwischenlager genutzt werden kann, direkt in der Nachbarschaft der Pfarrei St. Martin, die ihr Domizil an jedem Freitagvormittag als Ausgabestelle zur Verfügung stellt ­
auch dies ein karitativer Beitrag.
"Wir kaufen wöchentlich für rund 150 Euro Lebensmittel dazu und bemühen uns, ein möglichst breites Basisspektrum zu bieten", betont Germer. Ergo: Auch Geldspenden, so wie jene 417 Euro, die die IG der musik- und gesangtreibenden Vereine der Stadt Dietzenbach dieser Tage übergab, sind in der "Tafel"-Runde stets willkommen.

/ 06.2006

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2005

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