Sie sind hier: Startseite

Willkommen auf der Internetseite der Dietzenbacher Tafel!


Liebe Kunden der Dietzenbacher Tafel,
wie Sie ja schon mitbekommen haben, mussten wir unseren Betrieb aussetzen.
Unsere ehrenamtlichen Helfer sind fast alle in der Risikogruppe, d.h. zwischen 60 und 80 Jahre alt und sogar darüber.

Wir haben die Dietzenbacher Tafel vor 15 Jahren gegründet. Manche von Ihnen kennen wir auch schon so lange. Noch nie haben wir länger als 2 Wochen pausiert, z.B. zu Weihnachten oder zu Ostern. Im Moment haben wir aber keine andere Wahl.

Wir wollten eigentlich ab dem 17.4. wieder starten. Dies wird aber nicht möglich sein, da es bundesweit bis zum 20.4. keine Lockerung der Ausgangssperre geben wird. Es kann eher noch schlimmer kommen.

Sobald sich die Lage entspannt hat, versuchen wir wieder für Sie da zu sein. Wir werden Sie über die Presse, die Kirchen und die Moscheen informieren.

Bis dahin – bleiben Sie gesund!

Ihre Christel Germer und alle Tafel Mitarbeiter


Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen die Idee der Tafel näherbringen und zeigen, wie wir - eventuell auch mit Ihrer Hilfe - bedürftigen Menschen helfen können.

Aktuelle Informationen finden Sie unter der entsprechenden Rubrik - hier...

Erlauben Sie einige Anmerkungen:

Warum gibt es die Dietzenbacher Tafel?

In Dietzenbach leben in bestimmten Stadtteilen viele einkommensschwache Menschen vor allem Arbeitslose, Geringverdiener, kinderreiche Familien, Alleinerziehende und Rentner mit zusätzlicher Grundsicherung. Wenn das Geld knapp wird, sparen die meisten bei der täglichen Ernährung – zu Lasten ihrer Gesundheit.
Gleichzeitig fallen täglich bei Lebensmittelproduzenten, in Supermärkten, in Hotels und Restaurants, auf Wochenmärkten und bei Veranstaltungen große Mengen von Lebensmitteln an, die – obwohl qualitativ einwandfrei – im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verkauft werden können und sonst oft im Müll landen würden.
Die ehrenamtlichen Helfer der Tafel bemühen sich hier um einen Ausgleich: Sie sammeln diese „überschüssigen“ Lebensmittel und geben sie an Bedürftige weiter –zu einem symbolischen Betrag. Die Tafel hilft so wirtschaftlich benachteiligten Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und gibt ihnen dadurch Motivation für die Zukunft – und verhindert gleichzeitig, dass wertvolle Lebensmittel im Müll landen.
Eine Idee, von der alle Beteiligten profitieren: Lebensmittelhändler und -Hersteller übernehmen soziale Verantwortung. Bedürftige erhalten für wenig Geld oder sogar kostenlos qualitativ hochwertige Nahrungsmittel – sowie Motivation für die Zukunft. Ganz nebenbei reduziert sich der anfallende Müll zugunsten der Umwelt, und wertvolle Ressourcen werden geschont.



Verteilt werden bei der Tafel ausschließlich gespendete Lebensmittel. Zugekauft wird nichts. Miete, Transport- und Verwaltungskosten der Tafel werden über private und privatwirtschaftliche Spender und Sponsoren gedeckt.
So schaffen wir es eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel zu bauen.
Bedürftig sind für die Tafel alle Menschen, die nur über wenig Geld im Monat verfügen können, z.B. weil sie eine kleine Rente haben, Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Grundsicherung oder Vergütungen nach dem Asylbewerber-Leistungsgesetz beziehen. Damit die Hilfe auch da ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, lassen sich alle Tafeln die Bedürftigkeit ihrer Kunden durch offizielle Dokumente nachweisen.
In Dietzenbach wurde diese Idee im Jahr 2005 von der Ökumene und dem RundenTisch für ein humanes Miteinander aufgegriffen und ab Juni 2005 in die Tat umgesetzt. Begonnen wurde die Ausgabe mit 35 Bedürftigen, zur Zeit kommen jeden Freitag ca. 200 Personen.



Wir hoffen, dass wir unsere Arbeit zum Wohl der Menschen weiter durchführen können und sich die Bedingungen für unsere Tätigkeit nicht verschlechtern.
Und sollten wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie möchten uns unterstützen, dann würden wir uns freuen, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen.


Ihre Christel Germer
Vorsitzende der Dietzenbacher Tafel e. V.