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Willkommen auf der Internetseite der Dietzenbacher Tafel!

Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen die Idee der Tafel näherbringen und zeigen, wie wir - eventuell auch mit Ihrer Hilfe - bedürftigen Menschen helfen können.

Erlauben Sie dazu einige Anmerkungen:

Warum gibt es die Dietzenbacher Tafel?

In Dietzenbach leben in bestimmten Stadtteilen viele einkommensschwache Menschen vor allem Arbeitslose, Geringverdiener, kinderreiche Familien, Alleinerziehende und Rentner mit zusätzlicher Grundsicherung. Wenn das Geld knapp wird, sparen die meisten bei der täglichen Ernährung – zu Lasten ihrer Gesundheit.
Gleichzeitig fallen täglich bei Lebensmittelproduzenten, in Supermärkten, in Hotels und Restaurants, auf Wochenmärkten und bei Veranstaltungen große Mengen von Lebensmitteln an, die – obwohl qualitativ einwandfrei – im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verkauft werden können und sonst oft im Müll landen würden.
Die ehrenamtlichen Helfer der Tafel bemühen sich hier um einen Ausgleich: Sie sammeln diese „überschüssigen“ Lebensmittel und geben sie an Bedürftige weiter –zu einem symbolischen Betrag. Die Tafel hilft so wirtschaftlich benachteiligten Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und gibt ihnen dadurch Motivation für die Zukunft – und verhindert gleichzeitig, dass wertvolle Lebensmittel im Müll landen.
Eine Idee, von der alle Beteiligten profitieren: Lebensmittelhändler und -Hersteller übernehmen soziale Verantwortung. Bedürftige erhalten für wenig Geld oder sogar kostenlos qualitativ hochwertige Nahrungsmittel – sowie Motivation für die Zukunft. Ganz nebenbei reduziert sich der anfallende Müll zugunsten der Umwelt, und wertvolle Ressourcen werden geschont.



Verteilt werden bei der Tafel ausschließlich gespendete Lebensmittel. Zugekauft wird nichts. Miete, Transport- und Verwaltungskosten der Tafel werden über private und privatwirtschaftliche Spender und Sponsoren gedeckt.
So schaffen wir es eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel zu bauen.
Bedürftig sind für die Tafel alle Menschen, die nur über wenig Geld im Monat verfügen können, z.B. weil sie eine kleine Rente haben, Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Grundsicherung oder Vergütungen nach dem Asylbewerber-Leistungsgesetz beziehen. Damit die Hilfe auch da ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, lassen sich alle Tafeln die Bedürftigkeit ihrer Kunden durch offizielle Dokumente nachweisen. Die Dietzenbacher Tafel nimmt zur Zeit aus Kapazitätsgründen keine neuen Hartz IV Empfänger auf, wohl aber Sozialhilfeempfänger (SGB XII).
In Dietzenbach wurde diese Idee im Jahr 2005 von der Ökumene und dem RundenTisch für ein humanes Miteinander aufgegriffen und ab Juni 2005 in die Tat umgesetzt. Begonnen wurde die Ausgabe mit 35 Bedürftigen, zur Zeit kommen jeden Freitag ca. 200 Personen.



Wir hoffen, dass wir unsere Arbeit zum Wohl der Menschen weiter durchführen können und sich die Bedingungen für unsere Tätigkeit nicht verschlechtern.
Und sollten wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie möchten uns unterstützen, dann würden wir uns freuen, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen.


Ihre Christel Germer
Vorsitzende der Dietzenbacher Tafel e. V.

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